Die Hagebutte natürliche Vitamine-Power
Hagebutte ist ein aus zwei Silben zusammengesetztes mitteldeutsches Wort, die erste Silbe Hag bedeutet Gebüsch, die zweite Silbe Butte kann übersetzt werden mit kleines Fläschchen oder Fässchen. Rosengewächse besiedeln die Erde bereits seit etwa 30 Millionen Jahren, also schon weit länger, als es Menschen gibt
Steckbrief Hagebutte
Name: Hagebutte
Lateinischer Name: Rosa canina
weitere Namen: Hundsrose, Hifte, Mehlbeere, Rosenapfel
Pflanzenfamilie: Rosaceae
Verbreitungsgebiet: weltweit
ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Asien und Europa
Blätter: gezackt
Früchte: rötliche Hagebutten
Blütenfarbe: weiß-rosa
Blütezeit: Juni - Juli
Höhe: 1 - 3m
Alter: mehrjährige Pflanze
Nutzung: Arzneipflanze, Zierpflanze
Eigenschaften: schnellwachsend
Heilwirkungen der Hagebutte
Durch ihre blutreinigenden Inhaltsstoffe hilft die Hagebutte auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte vorzubeugen. Die in der Hagebutte enthaltenen Antioxidantien helfen, freie Radikale zu bekämpfen.
Die Superfrucht schützt so die Gefäße vor Verstopfungen durch Fette oder andere Ablagerungen und verhindert damit eine Verengung der Arterien. Das wiederum schützt den Körper vor einem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Außerdem wird der Hagebutte eine Blutdruck senkende Wirkung nachgesagt.
Stärkung des Immunsystems
Vitamin C stärkt das Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Keimen und der Regeneration nach Krankheiten. Nicht einmal in der Zitrone steckt so viel von diesem Vitamin wie in der Hagebutte.
Die Superfrucht schützt so vor Grippen, Erkältungen und anderen Erkrankungen der Atemwege. Darüber hinaus spült sie durch ihre harntreibenden und leicht abführenden Inhaltsstoffe Krankheitsheime schneller aus dem Körper.
In Untersuchungen konnte sogar festgestellt werden, dass die Hagebutte mit ihrem wertvollen Vitamin C bei Asthma und chronischem Husten eine positive Wirkung erzielte.
Eine Hagebutten-Kur ist besonders für Menschen geeignet, die an einem Vitamin-C-Mangel leiden. Empfehlenswert sind hier vor allem frisch verarbeitete Früchte, zum Beispiel als Mus, Marmelade oder als Saft.
Am wenigsten sind kommerziell erhältliche Tees geeignet, denn diese enthalten meist nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Vitamine
Gelenkschmerzen mit Hagebutten behandeln
Einen besonders positiven Effekt hat die Hagebutte auf die Gelenke und damit auf das Krankheitsbild der Arthrose. Verantwortlich ist dafür der in ihr enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Galaktolopid. Dieser besteht aus Zuckermolekülen und Fettsäuren. Sie unterstützt den Körper im Aufbau von Kollagen und hemmen gleichzeitig den natürlichen Abbau von Knorpel im Bereich der Hüfte, der Knien, Gelenke und Schultern. Zahlreiche Studien konnten den heilenden Effekt der Hagebutte auf die Arthrose bereits nachweisen. Die Patienten beschrieben dabei ein bis zu 60 Prozent geringeres Schmerzbild. Eine Besserung der Gelenk-Beweglichkeit ist meistens schon nach wenigen Wochen einer Hagebutten-Kur zu spüren. Wirklich effektiv ist diese aber erst nach mindestens drei Monaten. Eine Behandlung mit Hagebutte ist sowohl innerlich als auch äußerlich möglich. Die bekannteste Anwendung ist sicher der Hagebuttentee. Gegen Arthrose sind aber auch Aufgüsse und Wickeln mit Hagebuttentee sehr wirksam.
Kinder Lied zur Hagebutte
Liedtext
- Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.
- Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?
- Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.
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